Unter der Leitung von Laura Gary, Nina Spiri, Yuliya Dzichkouskaya und Tomek Krynicki realisiert die fabrik Potsdam gemeinsam mit der Fundacja Sanatorium Somatyczne (PL) das Erasmus+ Projekt Living Borders mit Förderung der Europäischen Union.
Living Borders untersucht, wie somatische Praxis, Bewegung und verkörpertes Lernen neue Formen des Dialogs in zwischenmenschlichen, gesellschaftlichen und geografischen Grenzräumen eröffnen können. Im Zentrum steht die Frage, wie Körperarbeit als Werkzeug für Begegnung, Teilhabe und kollektive Lernprozesse eingesetzt werden kann.
Das Projekt bringt Künstler:innen, Pädagog:innen und Teilnehmende aus unterschiedlichen Kontexten zusammen und schafft Räume für:
- Austausch über körperbasierte Lernmethoden
- Stärkung von Resilienz und Selbstwahrnehmung
- Förderung von Inklusion und transkulturellem Dialog
- Entwicklung nachhaltiger Formate für Erwachsenenbildung und Community-Arbeit
Durch Workshops, Residenzen und gemeinsame Forschungsphasen entsteht ein Praxis- und Erfahrungsraum, in dem Bewegung nicht nur künstlerisches Mittel, sondern soziale Brücke ist.
Living Borders steht für die Überzeugung, dass Lernen ein verkörperter Prozess ist – und dass Körperbewusstsein und gemeinsame Bewegung neue Perspektiven auf Zusammenleben, Vielfalt und europäische Verbundenheit eröffnet.
AUFRUF (bis 12. Jul 2026): LIVING BORDERS – Ecosomatic Laboratory im Oct 2026 in der fabrik Potsdam
