Acht Tänzer*innen springen in strenger Wiederholung – ein physisches Extrem, das an die Substanz geht. Inspiriert von Philippe Halsmans Idee, dass beim Sprung die Maske fällt, zeigt Martens eine Choreografie zwischen Kontrolle und Kontrollverlust. Was als technische Perfektion beginnt, offenbart allmählich das Menschliche im Mechanischen: Müdigkeit, Widerstand, Aufbegehren.
THE DOG DAYS ARE OVER 2.0 macht körperliche Leistung zur Bühne für ein Porträt der Verletzlichkeit – ein kraftvolles Stück über Disziplin, Erschöpfung und die Grenzen des Körpers. 2015 war THE DOG DAYS ARE OVER bei den Potsdamer Tanztagen zu erleben. Mit mehr als weltweit 100 Aufführungen markierte dieses Stück den internationalen Durchbruch von Jan Martens. In 2.0 kehrt er mit einer neuen Besetzung und geschärftem Blick zurück: präzise, unnachgiebig, körperlich radikal.
Anschließend: JazzLab – Clash of choirs im fabrikclub
Mit Global Bodies öffnet die fabrik Potsdam ihre Türen für Perspektiven und Ausdrucksformen des Tanzes aus aller Welt. Pulsierende Rhythmen, politische Choreografien oder poetische Bilder zeigen Tanz als universelle Sprache, die verbindet und aktuelle Fragen verhandelt.
Weitere Veranstaltungen der Reihe Global Bodies: Solo for Boy / Sasha Amaya (KAN/D) am 14. + 15. Nov 2025
Preisinfo
Preisgruppe C
Vorverkauf: 20 € / erm. 9 €
Abendkasse: 21 € / erm. 9 €
3xTanz Abo: 28 € / drei Wahlaufführungen
Spende: im Buchungsprozess haben Sie die Möglichkeit, eine Spende zu zahlen. Diese unterstützt die Arbeit der fabrik Potsdam und das Angebot an ermäßigten Tickets.
Credits
Choreografie: Jan Martens / Künstlerische Assistenz: Naomi Gibson / Coaching: Steven Michel, Piet Defrancq / Mitwirkende: Pierre Bastin, Camilla Bundel, Jim Buskens, Zoë Chungong, Simon Lelièvre, Florence Lenon, Elisha Mercelina, Dan Mussett, Pierre Adrien Touret, Zora Westbroek, Maisie Woodford, Paolo Yao / Originalbesetzung: Piet Defrancq, Naomi Gibson, Nelle Hens, Julien Josse, Kimmy Ligtvoet, Cherish Menzo, Steven Michel, Laura Vanborm und/oder Morgane Ribbens, Ilse Ghekiere, Victor Dumont, Connor Schumacher, Caspar Knops, Amerigo Delli Bove, Daniel Barkan / Dramaturgie: Renée Copraij / Kostümstyling: Sofie Durnez / Lichtgestaltung: Jan Fedinger / Bühnenmanagement: Jan Lettany, Michel Spang, Elke Verachtert, Nele Verreyken / Foto: Studio Rios Zertuche / Grafikdesign: Nick Mattan / Produktion: GRIP (Hanne Doms, Anneleen Hermans, Rudi Meulemans, Klaartje Oerlemans, Jennifer Piasecki, Sylvie Svanberg, Nele Verreyken) / Internationale Distribution: A propic Line Rousseau, Marion Gauvent / Partner 2023–2027: La Comédie de Clermont-Ferrand SN, Maison de la danse/Pôle européen de création, mit Unterstützung der Biennale de Lyon / Koproduzenten: Theater Rotterdam, DE SINGEL, Perpodium / Finanzielle Unterstützung: Flämische Regierung, Belgische Bundesregierung über das Tax Shelter-System via Cronos Invest / Danksagungen: Opera Ballet Vlaanderen, c o r s o / Mit der Unterstützung von Dance Reflections by Van Cleef & Arpels / Fotos: Stefanie Nash / Internet: dogdays.cargo.site / Dauer: 70 Minuten